Samstag, 3. November 2012

Spinat mit Erdäpfelschmarren und Spiegeleiern

Fragts mich nicht wie schnell dieses Jahr vorüber war.
Ich erzähls euch nämlich sowieso, auch ungefragt.
Ui, das war schnell vorbei das Jahr.
Ich erinnere mich wie es angefangen hat, nämlich eine Woche zu früh, da rechnet ja keiner damit.
Ich sags euch, das war eine Geschichte:
Ich hab Abendessen gekocht, Spinat mit Erdäpfelschmarren und Spiegeleiern, der Herr Rossi ist von der Arbeit nach Hause gekommen und wir wollten gemeinsam essen.
Ich war gut ausgeschlafen, hab ja den ganzen Tag auch nichts anderes gemacht, als geschlafen, gegessen, geschlafen, gegessen, entspannt, geschlafen und Spinat mit Erdäpfelschmarren und Spiegeleiern gekocht.
Auf einmal, hatte ich aber das Gefühl, dass ich lieber nix mehr essen sollte.
Und dann war der Moment an dems "losgeht" da.
Und obwohl wir tausendmal besprochen hatten was zu tun wäre, wenn es "losgeht", wussten wir auf einmal nicht mehr was zu tun ist wenns "losgeht". Waaahhh, wen anrufen, was einpacken, wohin gehen, oder fahren,  was anziehen, welche Schuhe, brauch ich überhaupt Schuhe, nochmal aufs Klo?
Aber der Herr Rossi hat dann die Rettung gerufen, die Tasche, die ich vor Wochen schon gepackt hatte mit Wasser und Schokolade und Müsliriegel, bereitgestellt und mich beruhigt, obwohl er sicher selber garnicht mehr ruhig war.
Und schwups, eben noch in der Wohnung, gleich darauf im Krankenwagen.
Der Sanitäter hatte offensichtlich bemerkt, dass wir etwas beunruhigt sind und wollte uns ablenken. Naja er hat sich bemüht, aber mit 18 Jahren wäre mir wohl auch kaum etwas eingefallen mit dem ich eine hochschwangere beruhigen hätte können.
Ja und dann waren wir im Spital angekommen und das erste was uns eingefallen ist, war der Spinat mit Erdäpfelschmarren und Spiegeleiern, der stand nämlich noch immer am Herd und ob der noch an war oder nicht, der Herd, das wusste keiner von uns beiden.
Der Herr Rossi ist dann mit dem Taxi nochmal nach Hause und mit dem Taxi wieder ins Spital zurück, war eh alles ausgeschalten, aber sicher ist sicher.
Ein paar Stunden später war dann auch schon der Fridolin da. Das Wort GeburtsTAG hatte auf einmal eine ganz andere Klangfarbe: GEBURTstag, wofür man eigentlich auch die Mama feiern sollte, find ich.
Aber seit ich nicht mehr schwanger bin kriegt der Fridolin die ganze Aufmerksamkeit und morgen, da kriegt er sie auch auf alle Fälle und das ist gut so, weil da ist sein erster Geburtstag.
Es gibt Babymuffins - lecker!!!

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